Schuko-Steckdose
ca. 2,3 kW
ca. 18 h für 10 → 80 %
Beispiel · 60-kWh-Akku, 10 → 80 %
- keine Installation nötig
- nicht für Dauerlast geeignet
- Brandrisiko bei alten Leitungen
- kein Lastmanagement
Passt zu · Notladen unterwegs, sonst nicht empfehlenswert
Eine Wallbox ist mehr als eine sicherere Steckdose. In Kombination mit einer PV-Anlage und einem Energiemanager fließt der Mittags-Überschuss direkt ins E-Auto. Sie laden für 8–10 Cent statt für 32,8 ct/kWh. Wir installieren Wallboxen mit oder ohne Lastmanagement, melden beim Netzbetreiber an und kümmern uns um die Genehmigung bei 22-kW-Ladepunkten.
Ein Energiemanager überwacht laufend Erzeugung und Hausverbrauch. Bleibt mehr als ca. 1,4 kW übrig (= eine Phase Mindestladung), startet die Wallbox automatisch und drosselt sich wieder, wenn die Sonne nachlässt oder der Backofen anspringt.
2.160 kWh × 32,8 ct
860 kWh × 32,8 ct + entgangene Einspeisung
Über 10 Jahre Wallbox-Nutzung: ~3.240 €
In 95 % der Fälle ist die 11-kW-Wallbox die richtige Antwort: meldepflichtig statt genehmigungspflichtig, passt zu praktisch allen E-Autos, voll PV-überschussfähig.
ca. 2,3 kW
ca. 18 h für 10 → 80 %
Beispiel · 60-kWh-Akku, 10 → 80 %
Passt zu · Notladen unterwegs, sonst nicht empfehlenswert
11 kW (3-phasig, 16 A)
ca. 4 h für 10 → 80 %
Beispiel · 60-kWh-Akku, 10 → 80 %
Passt zu · Standardlösung für 95 % der Haushalte
22 kW (3-phasig, 32 A)
ca. 2 h für 10 → 80 %
Beispiel · 60-kWh-Akku, 10 → 80 %
Passt zu · Gewerbe, Mehrparteien-Häuser, Renault Megane E-Tech
Wenn Ihr Auto nur mit 11 kW lädt, bringt eine 22-kW-Wallbox gar nichts. Die Bremse sitzt im Fahrzeug. Der Rechner zeigt das transparent.
Ziel: 80 % · nachzuladen 46.2 kWh
Nicht für Dauerladen
Empfohlene Standardlösung
Auto-Limit greift (11 kW)
Berechnung bei konstanter AC-Ladeleistung von 10 % auf 80 %. Die letzten 20 % drosseln die meisten E-Autos auf 50–70 % der nominellen Leistung. Diese Phase ist hier bewusst ausgeklammert, weil sie für die Alltagspraxis kaum relevant ist.
Der Netzbetreiber will jeden neuen Ladepunkt kennen. Bis 11 kW ist es eine Anzeige, ab 12 kW eine Genehmigung. Die kann eingeschränkt werden.
Reine Anzeigepflicht, keine Genehmigung. WBR übernimmt das Formular und meldet die Wallbox bei E.DIS oder Ihrem Versorger. Sie können nicht abgelehnt werden, müssen aber gemeldet sein.
Der Netzbetreiber prüft, ob die Ortsnetztrafostation den Anschluss verträgt. In ländlichen Bereichen kann das verzögert oder eingeschränkt werden. Bei 22-kW-Wallboxen rechnen wir mit 4–8 Wochen Genehmigungsdauer.
Wenn Wärmepumpe und Wallbox gleichzeitig laufen sollen, regelt ein Lastmanagement die Verteilung, sonst löst der Hausanschluss aus. Bei §14a EnWG gilt das ohnehin: Versorger darf nicht-kritische Verbraucher temporär drosseln, was über Lastmanagement umgesetzt wird.
Theoretisch ja. Praktisch sind Haushalts-Steckdosen nicht für tägliches 8-Stunden-Laden gebaut. Drei Probleme, die selten in den Werbeprospekten stehen.
Haushalts-Steckdosen sind für 16 A kurzzeitig zugelassen, nicht für 8 Stunden Dauerlast. Bei alter Hausinstallation kann der Stecker so heiß werden, dass die Isolierung schmilzt. Der ADAC warnt seit Jahren vor regelmäßigem Schuko-Laden.
Schuko liefert maximal 2,3 kW. Ein 60-kWh-Akku braucht damit über 24 Stunden für eine Vollladung, also länger, als die meisten E-Autos überhaupt zuhause stehen. Mit einer 11-kW-Wallbox sind es ca. 5,5 Stunden.
Eine Wallbox bietet FI-Schutz, Lastmanagement und (optional) eichrechts-konforme Abrechnung, was bei Mehrfamilienhäusern, Gewerbe oder Dienstwagen-Nutzung relevant ist. Schuko-Laden bietet nichts davon.
11 oder 22 kW, Genehmigung, PV-Überschussladen. Was vor der Wallbox-Bestellung geklärt sein sollte.
Bei 95 % der Haushalte: 11 kW. 22 kW bringt nur etwas, wenn das Auto auch 22 kW AC laden kann (selten, Renault Megane E-Tech ist eine der wenigen). Außerdem ist 22 kW genehmigungspflichtig, 11 kW nur meldepflichtig beim Netzbetreiber. Mehr Power kostet zudem mehr und löst bei den meisten Hausanschlüssen Lastmanagement-Bedarf aus.
Bis 11 kW reicht die Anzeige beim Netzbetreiber (in MV: WEMAG oder E.DIS). Ab 12 kW braucht es eine ausdrückliche Genehmigung nach §19 Niederspannungsanschlussverordnung. Die kann eingeschränkt oder mit Verzögerung erteilt werden. WBR übernimmt das Anmeldeverfahren komplett.
Mit einer überschussfähigen Wallbox plus Energiemanager (z.B. openWB, go-eCharger oder integriert im Hybrid-Wechselrichter). Der Manager überwacht laufend die Hausbilanz und startet die Wallbox erst, wenn mehr als ca. 1,4 kW Solar-Überschuss vorhanden sind, und moduliert dann bis 11 kW. Ohne diese Logik zieht das Auto auch Netzstrom.
Fertig montiert 1.200 bis 2.500 Euro, abhängig von Kabelweg, Erdung und Modell. Lange Wege durch Garage oder Erdverlegung sind die größten Kostentreiber, nicht die Wallbox selbst. WBR kalkuliert nach dem Vor-Ort-Termin, ohne pauschale Festpreis-Falle.
Es gibt nicht „die beste“, sondern die richtige für Ihren Einsatz. WBR baut häufig openWB (volle PV-Integration), go-eCharger (mobil und stationär), Wallbe (deutsche Industrie-Qualität) und Hersteller-Wallboxen wenn ein bestimmtes E-Auto-Ökosystem genutzt wird. Marken-Wallboxen vom Autohersteller sind oft teurer ohne klaren Mehrwert.
Technisch nicht. Sinnvoll wird es bei einem Autostromtarif (separater, oft günstigerer Tarif für E-Auto-Strom). Dafür braucht der Netzbetreiber einen zweiten Zähler oder ein Smart Meter mit Submetering. Im normalen Haushaltstarif läuft die Wallbox einfach über den vorhandenen Hauszähler.
Rund 50 bis 60 km Reichweite pro Stunde, je nach Auto und Wirkungsgrad. Eine Vollladung von 20 auf 80 % bei einem 60-kWh-Akku dauert etwa 4 Stunden. Für die typische Standzeit über Nacht völlig ausreichend.
Beides möglich. Außenwallboxen brauchen Schutzart IP54 oder höher und idealerweise einen Wetterschutz. WBR empfiehlt Garage oder Carport. Das schützt vor direkter Bewitterung und Vandalismus und verlängert die Lebensdauer der Elektronik.
Ja, deutlich. Wer mit Netzstrom (32,8 ct/kWh) lädt vs. mit PV-Überschuss (8 bis 10 ct kalkulatorisch): bei 10.000 km pro Jahr und 18 kWh pro 100 km macht das rund 450 Euro Ersparnis pro Jahr. Über 10 Jahre Wallbox-Nutzung ergibt sich daraus ein klarer wirtschaftlicher Hebel, vorausgesetzt die PV-Anlage liefert genug Mittagsüberschuss.
Nein. KfW 440 (Wallbox-Privat) wurde 2021 eingestellt, KfW 442 (Wallbox + PV + Speicher) Ende 2023. Aktuell keine Bundesförderung für Wallboxen. Manche Kommunen oder Stadtwerke fördern lokal. Der Aufwand ist meist höher als der Zuschuss.